Mittwoch, 21. September 2016

Missbrauchsfälle Missmanagement



Kontakt:


tfirst@gmx.at

  

 

 

 

 

 

 

 


Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.





Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich bin der Gründer der Kunstrichtung „Kath.art“. Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Ich war bereits ab meinem 6. Lebensjahr in der Malklasse von Frau Prof. Matejka Felden (Akademieprofessorin und Gründerin der Wiener Kunstschule). Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben.

 

 

 

 

 

Von 1974 bis 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster).







Da ich unehelich geboren wurde, war die Wiener Jugendwohlfahrt ab meiner Geburt und für fast 13 Jahre mein Vormund.




















 

 

 

 







Nur weil ich als Bastard geboren war, wurde ich schon als Kind in der Internatsklosterschule der Schulbrüder (Schopenhauerstraße) und in meiner Heimatpfarre Breitenfeld (1080 Wien) ein mehrfaches Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. 

 

 

Der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal ist leider nur ein kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt gewesen. Tausende weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Doch die Gemeinde Wien sieht nach wie vor keine Veranlassung dafür ebenfalls Kommissionen einzurichten, wie für den Heimkinderskandal, um eben an alle Betroffenen Entschädigungen zu zahlen. Die Begründung lautet von den Mitarbeitern aus Bürgermeister Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“





Ich wurde von meinem streng katholischen Großvater (hoher Beamter), bei dem ich seit Geburt an lebte, extrem verwahrlost, erfuhr täglich häusliche Gewalt in strafbarem Ausmaß, und ich besuchte bereits den zweiten Klassenzug einer Wiener Hauptschule als mich die Jugendwohlfahrt, die fast 13 Jahre lang mein Vormund war, zur Adoption an meinen Großvater freigab.



Ich hatte kein ein eigenes Bett, musste immer zwischen Gerümpel, aufgestapelten Zeitungen und Doppelliterweinflaschen schlafen, zusätzlich war ich meistens eingesperrt. Die Jugendwohlfahrt hatte die ganze Zeit zugesehen, wie es mit mir bergab ging.



Als Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt meldete ich mich 2010 im Zuge des Wiener Kinderheim- und Pflegekindskandals für eine berechtigte Entschädigungszahlung und ich ersuchte auch um eine schriftliche Anerkennung meines Leids, an dem die Wiener Jugendwohlfahrt durch ihr permanentes Wegsehen die Hauptschuld trägt.



Eine Entschädigung wurde aber seitens des Rathauses abgelehnt, weil ich kein Heim- bzw. Pflegekind war, denn nur diese erhalten Entschädigungen. Jahrelang wurde mir mitgeteilt, dass es unter den gegebenen Vorzeichen keine Entschädigung für mich als Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt gäbe, dass die Vorzeichen vom Gemeinderat dafür geändert gehörten. Trotz meinen Bitten an den Bürgermeister, den zuständigen Stadtrat und an den Gemeinderat selbst, die Vorzeichen endlich zu ändern, wurden diese nicht geändert. Die Opposition, die die Vorzeichen geändert haben wollte, wurde von der regierenden Rathauspartei auch immer niedergestimmt. In Wirklichkeit wollte niemand von den regierenden Parteien im Rathaus etwas ändern, denn dann gäbe es wieder viel zu viele neue Betroffene.



Ich plädierte auf den Gleichbehandlungsgrundsatz, war der Wiener Kinderheimskandal doch nur ein Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt. 

 

 

Jahrelang hoffte ich aber dennoch auf ein Einlenken der obersten Entscheider im Wiener Rathaus, wie vom Bürgermeister Dr. Michael Häupl (SPÖ) selbst, oder vom Präsidenten des Wiener Gemeinderats Harry Kopietz (SPÖ), oder vom zuständigen Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ), oder von der Stadträtin Sonja Wehesly (SPÖ), die die Jugendwohlfahrtsageden von Exstadtrat Oxonitsch im Herbst 2105 geerbt hatte, dass diese Vorzeichen endlich von den Verantwortlichen gesetzt werden. 


 

Im Herbst 2016 geht mein diesbezügliches Intermezzo mit dem Wiener Rathaus bereits ins siebente Jahr. Da den Verantwortlichen im Rathaus (Wehsely, Oxonitsch, Häupl, Mager usw.) das Wort Deeskalation auch völlig fremd sein dürfte klagte ich letztendlich im Sommer 2016 die Stadt Wien auf Schmerzensgeld und Entschädigung.

 

 

Bernhard Mager, damals Büroleiter von Stadtrat Oxonitsch, sagte mir auch immer, man könne mir unter den gegebenen Vorzeichen keine Entschädigung geben, weil ich kein Heimkind war, obwohl man sich aber der Sache meines Falles sehr bewusst sei.

 

 

Jahrelang bat ich darum, dass man diese Vorzeichen via obersten Rathauschefs, Bürgermeister Dr. Häupl, oder via Gemeinderatsbeschluss endlich einmal ändern solle, doch ich wurde immer nur hingehalten.

 

 

In Wirklichkeit wollte auch niemand von den regierenden Parteien im Rathaus etwas ändern, gäbe es doch dann wieder zu viele neue Betroffene.

 

 

Auch Frau Mag. Marianne Gammer (Geschäftsführerin des Weissen Ring in Wien) sagte mir einmal während eines längeren Telefonats: Wenn der Wiener Gemeinderat durch mich wirklich den Beschluss auf alle Opfer der Jugendwohlfahrt ausdehnen würde oder auch eine neue Studie in Auftrag geben würde, die in Folge mir und vielen anderen auch ein Entschädigung argumentieren ließe, dann würden ja wieder tausende neue Betroffene entstehen, und das will man und kann man nicht mehr nach der Bearbeitung der Entschädigungen für die Wiener Heimkinder als neuerliche Überbelastung dem Weissen Ring (der das alles immer für den Wiener Bürgermeister bearbeiten muss) nicht noch einmal als Arbeitsaufwand zumuten.

 

 

Frau Mag. Gammer und Herr Präsident Dr. Jesionek lehnen auch aus diesem Grund ein jegliches Entgegenkommen mir gegenüber als Opfer und Betroffener völlig ab. So also wird das schlampige und schleißige Arbeiten der Wiener Jugendwohlfahrt weiter in Schutz genommen.


 


Seit 1999 kontaktierte ich die ranghöchsten Politiker Österreichs, dass unser Land ebenfalls so einer übergeordneten Kommission nach dem Muster Irlands bedarf, um in unserem Land die tausenden vertuschten klerikalen und weltlichen Missbrauchsfälle der Kirche und den staatlich betriebenen Institutionen wie in Kinderheimen, Bundeskonvikten, Internaten usw, aufzuklären. Die Politiker (vor allem Dr. Schüssel) spielten das dem Kardinal dann so in die Hände, dass Schönborn 11 Jahre später die kirchliche Klasnik-Kommission ins Leben rufen konnte.



Ich war auch der Stein des Anstoßes dafür, dass 2006 endlich der Begriff „Seelsorger als Täter“ im Gesetzestext Einzug fand. Deutschland zog darauf 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls im Strafgesetz den Begriff Seelsorger ein.



Ich machte im Jahr 2004 einen Aufruf in der ORF Sendung Vera (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass 6 - 7 Jahre später die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden schossen, weil immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 


Seit den 1980er Jahren male ich über das Thema Missbrauchskirche. Ich gründete die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art).



Von 1974 bis 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster). Wegen Groer sprang ich von einem Stiftsturm in die Tiefe (Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte seinen Sprung nicht). Nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer startete Weihbischof Kuntner mit ersten (jahrelangen) innerkirchlichen Untersuchungen gegen Groer. Zu meinem Erstaunen wurde Groer fast 10 Jahre später dennoch zum Kardinal ernannt. Ich war und bin der Meinung, dass Groer über seine Veranlagung, Prägung und seine sexuellen Missbräuche öffentlich reden wollte, doch er wurde daran immer gehindert, weil sonst die jahrzehntelange, kircheninterne Vertuschung aufgeflogen wäre. Groer wurde von der Kirchenleitung selbst zum Schweigen verpflichtet. Es hat etliche Aktionen seitens der Kirchenführung gegeben, die nur zum Ziel hatten, dass nicht alles über Groers Sauereien an die Öffentlichkeit dringen soll. Groer wurde mittels mehreren vorgelegten Erklärungen, die er auch zu unterzeichnen hatte, zum Schweigen verpflichtet. Erst im September 2016 sagte Schönborn öffentlich, dass er sehr darunter litt, dass Groer so schweigsam war!



Es war schon seit den 1970er Jahren bis in den Vatikan bekannt, dass Groer Missbrauchstäter war. Kardinal König wollte aber den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen persönlichen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht "vom Berg" (Göttweig) herunter, das sagte er auch öfters. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll. Groer, ein bekenndener und aktiver Marienverehrer, also einer, der sich voll dem Marienkult verschrieben hat, wäre doch der beste Anwärter um Erzbischof von Wien zu werden. Dann sagte ich bereits Mitte der 1970er Jahre zu Abt Clemens Lashofer, dass Groer sexuell abnorm ist und was ich nicht ahnte war, dass ich damit die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslösen sollte. Wie gesagt, Lashofer wollte nicht Erzbischof von Wien werden und die Nachfogemaschinerie für Groer lief auch schon. Also begann man damit, dass vermeintliche Groeropfer nur Irre seien. Diejenigen Göttweiger Mönche, die damals schon wegen Groers Übergriffe ins Irrenhaus kamen, wurden von stiftsbefreundeten Psychiatern als hysterisch und extrem überreagierend dargestellt. Es wurde seitens der Medizin mit allen Mitteln versucht, die Schuld für das Verhalten von Groeropfern in deren Elternhaus zu suchen oder bei den Vorfahren. Knaben aus einem zerütteten oder geschiedenen Elternhaus waren Groer immer am liebsten, gelten doch solche Kinder als völlig unglaubwürdig, falls sie etwas aussagen sollten.


 

Seit 2005 mache ich auch darauf aufmerksam, was sich da jährlich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt. Bischöfe und Äbte priesen Groer an seinem Grab als Unschuldslamm. Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre später (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte. Er sagte: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“.  



Dr. Wancata hatte als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien einem ehemaligen Gymnasialschulkollegen von mir die Verjährung von seinen drei klerikalen Tätern einreden wollen, darauf zeigte ich die drei Benediktiner an. Jener Kommilitone, der mir 2009 aufgrund meiner damals schon seit Jahren existierenden Audeckungshomepage aufsuchte (ich veröffentlichte unzählige klerikale Fälle mit Täternamen) erzählte der Kommilitone, dass er als Kind vom Erzabt Bruno Becker aus dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war) und von Pater Berthold Flachberger, wie von dessen Lebensgefährten (beide waren auch Mitbrüder aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt), sexuell missbraucht wurde. 



Dr. Johannes Wancata meinte, dass das alles längst verjährt sei, daher wollte mein ehemaliger Schulkollege von einer Anzeige und weiteren Schritten, wie auch endlich einmal mit dieser Sache in die Öffentlichkeit zu gehen, absehen. Ich erklärte seinem ehemaligen Schulkollegen, dass ich viele Jahre vor ihm in dieser Ombudstelle von Mag. Schüller belehrt wurde, dass auch bei mir bereits alles verjährt sei, obwohl das bei meinen Tätern ebenfalls nicht gestimmt hatte (alle waren Wiederholungstäter), doch damals bin ich auf diese Aussage leider noch hereingefallen.


Ich zeigte also alle drei Täter meines ehemaligen Schulkollegen an, u. a. weil für mich weiter Verdacht im Verzug bestand und vor allem weil ich die juridische Auffassung des Arztes und damaligen Ombudstellenleiters Dr. Wancata als völlig falsch beurteilte. Alle, die in der Kette der Verantwortlichen für die Kirche etwas zu sagen hatten, versuchten immer diese Sache mit sehr einfachen Argumenten vom Tisch zu wischen. Ein halbes Jahr nach meinen Anzeigen gegen die Täter war das betroffene Opfer doch bereit damit in die Öffentlichkeit zu gehen.



Aber die Lawine, die ich durch seine Anzeigen auslöste war wieder eine sehr gewaltige. Mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.). Pater Berthold Flachberger hatte ca. hundert Opfer. Nach meinen Anzeigen nahm die Staatsanwaltschaft zu anderen Fällen dieses Benediktiners wieder ein früheres zurückgelegtes Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder auf. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er entnervt sofort am selben Tag sein Amt als Erzabt zurück, nachdem Monate nach meinen Anzeigen mein ehemaliger Schulkollege endlich mit der Sache in die Öffentlichkeit ging, was er anfangs leider nicht wollte.



Nach fast einfährigem Bestehen der Klasnic-Kommission, beschwerte ich mich bei dieser Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir folgendes: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“


 

Darauf entgenete ich: „Wenn laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern (das bekannteste Opus Dei Mitglied dieser Opferschutz-Stiftung ist Bischof Klaus Küng) tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.“



Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut: „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."



Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch.




Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung:



„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“



Kardinal Schönborn versetzte bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen, auch  den Dorfpriester von Bad Goisern (siehe den ehemaligen größten Pädophilenskandal Österreichs in Bad Goisern). Nach dem Auffliegen des Bad Goiserer Pädophilenskandals sind etliche Missbrauchstäter verurteilt worden. Schönborn ließ einem Missbrauchsopfer dieses Pfarrers außergerichtlich € 18.000,- (ebenfalls mit der Passage für immer zu schweigen) als Schmerzensgeld für Missbräuche zukommen!





Groer soll heilig gesprochen werden:

 

 

Die Mönche von Göttweig stellen Kardinal Groer weiter als Unschuldslamm dar, was mich als Groerbetroffener sehr stört. Einige dieser Mönche betreiben auch eine verdeckte Selig- oder Heiligsprechung für Groer, (ich bezeichne das als "Groerblödsinn").



Wie schon erwähnt machte ich im Jahr 2004 einen Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal noch weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der Sendung wurde ich auch in folgender Sache von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig und verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird.


 


Sofort verbreitete ich das auch in der Medienwelt, und meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österr. Kirchenführung völlig ignoriert, sie unternahmen dagegen gar nichts und Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte.

 

 


Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei.

 

 


Seit 2005 mache ich darauf aufmerksam, was sich da jährlich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt.  Bischöfe und Äbte priesen Groer an seinem Grab als Unschuldslamm, sogar der Nuntius (Botschafter des Papstes, damals von Papst Benedikt) hielt im Jahr 2008 im Namen des Papstes eine „Groer ist unschuldig – Rede“ an Groers Grab.

 

 


In der digitalen Chronik für das Jahr 2008 des Klosters Marienfeld (www.kloster-marienfeld.at) findet sich sogar folgender zynischer Eintrag: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“.  




Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre später (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte.

 

 


Als "Groer" Betroffener empfinde ich diese jährlichen Groer - Gedenkfeiern als permanente Retraumatisierung. Maria Roggendorf gehört zur Diözese Wien, der Kardinal Schönborn als Wiener  Erzbischof vorsteht, und Schönborn lässt dieses Schauspiel trotz meines alljährlichen Protests seit 2005 dagegen immer zu.



 


Hier sind einige Beweise für diesen verdeckten Seligsprechungszirkus:



http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg



http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg



http://2.bp.blogspot.com/-lcxuFt70Wik/VppoIbILMsI/AAAAAAAAaa8/M_k4n5g9u9A/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg



http://3.bp.blogspot.com/-9AGwAfIAu80/VV8vZI9ikHI/AAAAAAAAVsI/NbKfFqP01Ss/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B1.jpg



http://2.bp.blogspot.com/-J-bDjFnozHc/VV8vfkiRyUI/AAAAAAAAVsQ/X39K4SpuE7s/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B2.jpg



Die „Groer ist unschuldig Theorie“ der Göttweiger wird ja immer brav weiter betrieben, und auf der Chronik 2012 der Roggendorfer Homepage ist als dritter von den in ganz violett gekleideten (von links weg) Pater Maurus Kocher zu erkennen. Er steht neben dem, der das weiße Kapperl (den Piläolus) aufhat.

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

Pater Maurus als Entsandter von Abt Luser? Pater Maurus ist im Stift für alles, was das Geld betrifft, verantwortlich, er ist der Kämmerer! Es könnte sein, dass der erste links im Bild Pater Ludwig Maria ist und der vierte von links (ganz in viloett) Pater Ildefons Fux. Ich bin zu lange schon von Göttweig weg (seit 1979), da sind bereits 37 (Stand 2016) Jahre vergangen. Wenn das Foto scharf wäre, wäre es für mich leichter. Viele aus meiner Zeit sind wegen Groer schon aus dem Stift ausgetreten, einige verstorben. Und aussehensmäßig sind wir alle fast 40 Jahre älter.




Gegen diese verdeckte Selig- und Heiligsprechung von Groer trete ich auch mit Gerichtsklagen auf.



Ein Erpressermail von Abt Columban Luser:



 

Abt Luser schickte einem Mönch vor einer Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.



http://4.bp.blogspot.com/-wsLakJnOjgE/VZK1XGxr6MI/AAAAAAAAWkI/hOda6DV2qdY/s1600/Abt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



Außerdem war dieser Pater jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden).

 

  

Bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes, Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte GmbH), die Richterin Dr. Verena Vaugoin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.



Das widerspricht leider der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters. Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer (ich berichte in diesem noch Blog ausführlich, woher Abt Lashofer das Geld hatte) und Abt Luser übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

 

Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder durch die Erbfolge oder ein Testament das Vermögen erben, er verzichtete aber. Und überhaupt nicht im Verlassenschaftsakt angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die nur auf Überbringer lauteten (es sollte sich dabei um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind).


      

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!


 

 

http://2.bp.blogspot.com/-c0geqU5A4oU/V1EyflFZUXI/AAAAAAAAcRw/fntvPrgDDP43wni2X6t0Hu4-IcZ1hbOVACLcB/s1600/Abtpr%25C3%25A4ses%2BClemens%2BLashofer%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg

 

 


http://2.bp.blogspot.com/-SLMX5B0JffA/VX5uISs_PlI/AAAAAAAAWcs/mBdqgffeTKM/s1600/Abt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg

 

 

 

Mich kontaktieren oft Leser meines Blogs mit der Frage, wann der Tsunami, den ich da beschreibe, endlich losgeht und wie lange da noch von oben blockiert werden kann, um eine Rücktrittswelle vieler Kirchenoberer in unserem Land immer weiter hinauszuzögern? Ich antworte meist, dass ich nicht locker lasse, egal wie arg auch die Retourkutschen gegen mich werden, denn ich habe diesbezüglich in den letzten 40 Jahren schon genug einstecken müssen.





Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).



































































































































Blog von Michael Tfirst – Der Kardinal, das perverse Ungeheuer vom Benediktinerstift Göttweig

 

http://michaeltfirst.blogspot.co.at/

 

 

 

 

Michael Tfirst – Der Deutsche Orden und wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten

 

http://catholicartdrei.blogspot.co.at/

 

 

 

Michael Tfirst ist Gründer der Kunstrichtung Kath.art, Freimaurer und Kirchenmissbrauchsopfer

 

http://catholicartseven.blogspot.co.at/

 

 

 

Michael Tfirst - Wird Kardinalsgemälde der Kunstrichtung Kath.art bald das teuerste Bild der Welt?

 

http://catholicartsix.blogspot.co.at/

 

 

 

Michael Tfirst im Wiener Künstlerhaus

 

http://kuenstlerhauswien.blogspot.co.at/

 

 

 

Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen – von Michael Tfirst

 

http://catholicartone.blogspot.co.at/

 

 

 

“Alma”, Klimt und Almas Cousine Anny – Blog von Michael Tfirst

 

http://catholicartfour.blogspot.co.at/

 

 

 

Symposium Heimkinder – damals und heute, Blog von Michael Tfirst

 

http://catholicartfive.blogspot.co.at/

 

 

 

 

Michael Tfirst malte Gandalf aus Lord of the Rings

 

http://tfirstgandalf.blogspot.co.at/

 

 

 

Dr. Michael Prüller, Pressesprecher von Kardinal Schönborn, diffamiert öffentlich Missbrauchsopfer

 

http://catholicartzwei.blogspot.co.at/

 

 

 

Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000

 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/